Der Kulturbegriff hat sich verändert: Kultur ist nicht scharf abgrenzbar, nicht homogenisierbar, und die Globalisierungsprozesse werden immer komplexer.

Johanna Abraham

Gleichzeitig bringt der verständliche Wunsch nach Komplexitätsreduktion Probleme sowohl in der Forschung als auch im Training zu Interkultureller Kompetenz mit sich: das Wissen um die Vielfacettigkeit führt häufig zu einem berufsethischen Dilemma und kontrastiert mit den Erwartungen der Trainees und Seminarteilnehmer nach schnellen Antworten und sofort umsetzbaren Patentrezepten. Wir operieren zugunsten einer Komplexitätsreduktion oft mit Kulturbegriffen, die nicht mehr tragfähig sind und laufen Gefahr, mit Stereotypisierungen und länderspezifischen Do´s und Don´ts an der Oberfläche zu bleiben oder sogar Vorurteile zu zementieren.

Das Fachgebiet Interkulturelle Wirtschaftskommunikation (IWK) der Friedrich-Schiller-Universität Jena bietet in Kooperation mit interculture e.V. eine fundierte Trainerausbildung an:

Was heißt das nun für die Trainings-Praxis?

Im verantwortungsvollen Umgang mit der Gratwanderung zwischen zulässiger Generalisierung und nötiger Differenzierung liegt die Herausforderung, vor der interkulturelle Trainer stehen.

Für kulturspezifische Trainings arbeite ich deshalb gerne mit TrainerkollegInnen aus den jeweiligen Zielkulturen zusammen.


Sprechen Sie mich gerne an:

Telefon: +49 (0)941-59 99 370

Email: info@inkontakt.net

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Johanna Abraham – inKontakt – Interkulturelles Lernen